Die Künstlerliste

 

 

Angaben zu den Künstlern und Künstlerinnen

 

 

 

F. Aeberhard, Der Smaragd (Öl)

 

Simone Bonzon, El algarrobo muy cabra,

Die seit vielen Jahren im Aargau wohnhafte Genferin findet  ihre  künstlerische Heimat bei den klassischen Formen der griechischen und romanischen Vorbilder ebenso wie bei Picassos Kühnheit und Chagalls Traumwelt, ohne einen billigen Abklatsch von deren Kunst zu produzieren. Sie bleibt ihrer Maxime «Je veux faire du Bonzon» treu.

Eine Anlehnung an kubistische Formen findet sich in vielen Bildern, andere Gemälde entrücken die Besucher in eine surrealistische Welt. Manches südliche Thema fühlt man sich lässt mediterrane Lebensfreude spüren. Oft dominieren feurig intensive Farben, aber auch erdfarbene Valeurs, die an Tonmalereien erinnern. Allesamt  wird mit viel Bedacht ausgewählt und ihrer Symbolik entsprechend aufgetragen. «Mein Kunstverständnis ist von der romanischen Kultur geprägt. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Form, danach auf den Inhalt», umschreibt Simone Bonzon ihre Arbeitsweise. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Aualsand als auch Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen dokumentieren den Stellenwert der bekannten Malerin.

 

 

Beda Büchi, La Manche, (Grünspanaquarell und Bleistift auf Papier)

*1962, Bildender Künstler, Lehrer für Bildnerische Gestaltung, Dozent HGKZ Zürich

Ausbildung zum Lehrer für Bildnerische Gestaltung in Zürich. Diplom 1987. Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Baden. Verschiedene Kurse und Seminare im Bereich Projektunterricht und fächerübergreifender Unterricht/Kunstunterricht (z.B. Konservatorium Biel /HGKZ). Seit 1995 Dozent für Fachdidaktik (Medien und Vermittlung) im Studienbereich für Lehrberufe der Gestaltung und Kunst (GLB, HGKZ Zürich). Verschiedene Einzel- und Gruppenprojekte sowie -ausstellungen im Bereich Malerei und Konzeptkunst. Lebt in Baden.

 

 

Dimitri, The princess, Aquarell

Der siebenjährige Dimitri beschließt nach einem Besuch des Circus Knie selbst Clown zu werden. Doch zunächst besucht er eine Waldorfschule und macht von 1951 bis 1954 eine Lehre als Töpfer. Schließlich besucht er 1958 einen Pantomimekurs bei Marcel Marceau und tritt ein Jahr später mit seinem ersten eigenen Soloprogramm Der Porteur auf.

1961 heiratet Dimitri seine Freundin aus Kindertagen, Gunda Salgo. Sie haben zusammen fünf Kinder: Ivan, David, Masha, Nina und Mathias aus Gundas erster Ehe. Das erste Geld für die Gründung eines eigenen Theaters erwirbt er sich 1970 auf der ersten Tournee mit dem Circus Knie. Gleich darauf 1971 erfolgt die Gründung des "Teatro Dimitri" in Verscio im Tessin. Zusammen mit dem Sänger Roberto Maggini unternimmt Dimitri 1972 eine Tournee mit Tessiner Volksliedern, gefolgt von der zweiten Tournee mit dem Zirkus Knie. Immer wieder zwischen den Reisen kehrt er an sein kleines Theater zurück. 1975 erfolgt die erste von zehn Amerikatourneen. Das Honorar steckt er sogleich in die Gründung der Scuola Teatro Dimitri, dem sich einige Jahre später noch die Gründung der Compagnia Teatro Dimitri anschließt. Nach der dritten Tournee mit dem Zirkus Knie beginnt 1983 der Theaterneubau in Verscio. es folgen Tourneen in China und in Japan, wo er insgesamt sieben mal erfolgreich auftrat. 1990 erfolgt eine erste Bilderausstellung von Dimitris geschaffenen Werken in Aarau, 2004 in Lengnau AG. Ab 1998 arbeitet der Clown nun auch als Regisseur und organisiert ein sogenanntes Zirkusmärchen mit dem Circus Monti. Bald darauf erfolgt die Eröffnung des Museo Comico ebenfalls in Verscio. Im Jahre 2003 erscheint die Autobiografie: Dimitri - der Clown in mir.

 

Sandra Avette Dütsch (Saydu),Triptychon

Saydu ist 1968 in Montreal (Kanada) geboren und besitzt das Diplom für Heilpädagogik und Früherziehung der Universität Freiburg. Sie ist zudem lic.phil. in Kinder- und Jugendpsychologie der Universität Bern. An der Europäischden Hochschule EHB erringt sie das certificate of Advanced Graduate Studies in research, Leadership and in Training Expressive Arts Therapy. Zur Zeit erhält sie eine Zusatzausbildung in Kunst- und Ausdruckspsychotherapie. Sie ist tätig im Bereich Modellieren, Tanzen und Malen.

 

Marianne Engel, Viech, 2002 (Fotografie auf Dibond)

Marianne Engel wird 1972 in Wettingen geboren. Heute lebt sie in Mandach. Von 1996 - 2001. absolviert sie ein Biochemie-Studium mit Diplom-Abschluss, Universität Zürich, Schweiz. Von
1994 – 1995 studiert sie  Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Marianne Engel erhält diverse Preise und nimmt an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. Ihre neue Art der Kunstfotografie ist einzigartig und erhält ausführliche Würdigungen in der Fachpresse (.a. NZZ). 

 

Rita Ernst, Lithographie

 

Ruth Nina Goetz, Rot (Arbeit auf Leinwand)

 

Valentin Hauri, 6 Lithographien “Blue flag”

Valentin Hauri, 6 Lithographien “Vanishing act”

Valentin Hauri, 6 Lithographien (ungerahmt)

Valentin Hauri, 6 Lithographien (ungerahmt)

Valentin Hauri, 6 Lithographien (ungerahmt)

Valentin Hauri, 6 Lithographien (ungerahmt)

 Valentin Hauri wird 1954 in Baden AG geboren. Er besucht die Schule für Gestaltung, Basel (Malerei Franz Fédier). Er lebt 2 Jahre im Atelier der Stadt Basel in der Cité Int. Des Arts in Paris, im Künstlerhaus Boswil, im Atelier der Stadt Zürich in New York, London (Werkjahr der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr, 2003 in einem Atelier in Bangalore / Indien. Heute wohnt Valentin  Hauri in Zürich.

 

 

Otto Kuhn, Südl. Landschaft (Mischtechnik auf Papier)

Otto Kuhn, Mykonos (Zeichnung)

Otto Kuhn, Südliche Landschaft (Aquarell)

Otto Kuhn wird 1918 in Wohlen geboren. Er besucht das Lehrerseminar Wettingen und bildet sich an der Kunstgewerbeschule Zürich zum Zeichenlehrer aus. Er wird stark geprägt von Johannes Itten, Ernst und Max Gubler sowie Heinrich Müller. Ein Aufenthalt in Paris 1947 an der Académie Lhote führt zur Auseinandersetzung mit dem Fauvismus. Es folgen Studienreisen nach Sizilien, Kreta und andere mediterrane Länder. 1944 wird er Zeichenlehrer an der Bezirksschule, 1962 an der Kantonsschule Baden. „Die tiefe Verbundenheit mit den Dingen dieser Welt verpflichtet mich zur gegenständlichen Darstellung“. Sein Werk ist dieser Überzeugung treu geblieben. Otto Kuhn stirbt 1980.  

 

R. Lanzendörfer, Lajatico (Toskana)

R. Lanzendörfer, Montalin bei Chur

Der 42jährige Reto Lanzendörfer ist geboren in Baden. Er besuchte eine  Lehre als Hochbauzeichner, absolvierte eine Zusatzlehre als Maurer.  Seine künstlerische Ausbildung holte sich Lanzendörfer an verschiedenen Schulen: HTL in Windisch (Architektur) ,  Tages- und Abendkursen an der  Schule für Gestaltung ZH, Kunstfakultät der Universität in Quito – Ecuador, Vorkurs Schule für Gestaltung ZH  und Abendkurse an der Schule für Gestaltung ZH.  Heute pendelt der Weltenbummler Lanzendörfer zwischen Spanien, Italien, Frankreich, Amerika und den Schweizer Alpen. „Ich wandere, male und hüte Rinder“. Lanzendörfer zeigt seine Werke in verschiedenen Ausstellungen im Aargau und in Zürich.

 

Rolf Lang, Faces, 1996

Rolf Lang, Bdello vibrio bacteriovorus, 2001

Rolf Lang, Mountain of love, 2001

Rolf Lang, Faces, 1996

Rolf Lang, Faces, 1997

Rolf Lang wird 1935 in Baden geboren. Sein Vater wandert 1941 nach Südamerika aus und findet bei einer Minengesellschaft Arbeit. Er lässt die Familie, Mutter und die drei Kinder, nach Kriegsende 1945 nachkommen. Daher besucht Rolf Lang 3 Jahre seiner Schulzeit in Lima. Nach der Rückkehr in die Schweiz besucht Lang den Vorkurs der Kunstgewerbeschule in Zürich. 1953 .- 1957 absolviert Lang eine Lehre als Grafiker-Lithograph in der Druckerei Rentsch in Trimbach bei Olten. 3 Jahre arbeitet er als Hausgrafiker der Schokoladenfabriken Lindt & Sprüngli AG in Kilchberg. Anschliessend ist Lang 3 1/2 Jahre in Stockholm als Grafiker tätig. 1964 - 1999 führt er am Theaterplatz in Baden ein eigenes Grafikatelier. 1999 verlegt er sein Atelier nach Dättwil. Rolf Lang beteiligt sich regelmässig an Ausstellungen (u.a. Amtshimmel Baden).

 

Ute Martens, Landschaft (Aquarell) klein

 

Ottmar Mohring,  Sculpture in the Landscape (Radierung)

Ottmar Mohring ist 1935 in Stuttgart geboren und beginnt nach dem Krieg eine Lehre als Steinmetz. Als junger Mann wandert in die USA aus, wo er sich vom Handwerker zum Künstler entwickelt. Er findet rasch seine eigene, für ihn typische Formensprache, die er unbeirrt weiterentwickelt.

Heute lebt Mohringt wieder in Stuttgart. Seine Werke sind auch in der Schweiz verschiedene Male gezeigt worden. Heute gibt es eine ganze Reihe repräsentativer Werke in öffentlichen Bauetn und auf öffentlichen Plätzen sowie in Privatsammlungen.

 

Edith Oppenheim, Malven  (Öl auf Leinwand)

Edith Oppenheim-Jonas ist von 1928-1933 Schülerin von Willy Fries in Zürich. Später besucht sie Vorlesungen über Kunstgeschichte; in dieser Zeit wird sie vor allem als Graphikerin und Illustratorin tätig. Während des Zweiten Weltkriegs zeichnet Edith Oppenheim-Jonas politische Karikaturen für den „Nebelspalter“. Sie gehört zu den Erfinderinnen des Ausschneidebogens für Kinder. International bekannt geworden ist ihr Name vor allem als Schöpferin des 1955 entstandenen Papa Moll, eine der bekanntesten Comicfiguren der Schweiz. Während vieler Jahrzehnte gestaltet die Künstlerin zusammen mit der Bildhauerin Annelise Dorer die grossformatigen Fastnachtsdekorationen im Kursaal Baden und erntet auch durch vielseitige Tätigkeit als Illustratorin und Porträtistin überregionalen Erfolg. 1946-1955 besucht sie Kurse von Walter Jonas, ihres Bruders, einem international bekannten expressionistischen Künstlers. Bis 1969  ist Edith Oppenheim-Jonas in Baden, später in Ennetbaden wohnhaft. Ausstellungen ihrer Werke folgen im In- und Ausland. Sie gestaltet mehrere Wandbilder und Mosaiken für Schulhäuser  und andere öffentliche Gebäude. Besonders bekannt geworden ist Edith Oppenheim-Jonas durch ihre luziden Aquarelle und farbintensiven Ölbilder. Edith Oppenheim stirbt 2001 im Alter von 94 Jahren.

 

Roy Oppenheim, Tarasp (Acryl)

Roy Oppenheim, Caumasee bei Flims, (Aquarell)

Roy Oppenheim, Manhattan (Serigrafie, sign.limitiert)

Roy Oppenheim, Poppy flowers (Serigraphie, sign. limitiert)

Roy Oppenheim, Seerosen (Serigraphie sign. limitiert)

Roy Oppenheim entstammt einer Künstlerfamilie und wuchs in einem künstlerischen Ambiente auf. Nach dem Besuch des Lehrerseminars Wettingen studiert Oppenheim Kunstgeschichte, Geschichte und Publizistik und absolvierte den Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich. Neben seiner vielseitigen Tätigkeit in Radio und Fernsehen ist der Künstler immer wieder als Maler und Gestalter tätig. Zahlreiche Ausstellungen und der Ankauf von Werken durch das Aargauer Kunsthaus  belegen auch die öffentliche Anerkennung seines künstlerischen Schaffens.

 

Klaus W. Prior, ohne Titel
Klaus Prior ist 1945 in Wesel am Niederrhein geboren. Als 19jähriger verlässt er Deutschland und wird in der Ostschweiz ansässig. Er beginnt 1967 an der Kunstgewerbeschule St. Gallen Malerei zu studieren. Seinen Lebensunterhalt verdient er in der Industrie. 1970 siedelt er als freischaffender Künstler ins Tessin um. Er wird Schweizer. Seit 1991 hat sich Klaus Prior zunehmend der Bronzeplastik und Holzbildhauerei zugewandt. Er lebt und arbeitet im Tessin und in Italien. Seit 1976 stellt er regelmässig im In- und Ausland in Museen und Galerien aus.
Aufsehen erregt hat Klaus Prior in den letzten Jahren durch seine monumentalen polychromierten Holzskulpturen. Die farbige Bemalung hölzerner Plastik lässt sich bis in das Mittelalter und die Antike zurückverfolgen. Klaus Prior setzt diese Tradition auf eigenwillige Weise mit einer überwiegend monochromen Farbgebung seiner teils überlebensgrossen Figuren um.
Wie die Holzarbeiten so entstehen auch seine Werke auf Leinwand oder Papier ohne vorausgehende Skizzen und Studien, oft in einem Zug, spontan und konzentriert. Das Spektrum der Gouache-, Öl- und Acrylfarben deckt die ganze Palette der Komplementär-kontraste ab. An die Bildwelten des deutschen Expressionismus erinnert Priors freier Umgang mit dem Lokalkolorit und die emotionale Farbinterpretation im Dargestellten.

 

Regula Reber, Holzfigur (Marmor, Holz)

 

Beat Rosenberg, Landschaft

Beat  Rosenberg, ohne Titel

Der Aargauer Rosenberg (*1954) bildete sich autodidaktisch in der Malerei aus. Abseits des herkömmlichen Kunstbetriebes hatte er mit Ausstellungen in der Schweiz und dem Ausland Erfolg. Sammler seiner Werke sind in der ganzen Welt zu finden. Er lässt sich nicht in eine bestimmte Kategorie einordnen und verwendet eine Vielfalt von Formaten, Techniken und Materialien. Wenn seine Schöpfungen im Gesichtsfeld erscheinen, setzen sich die Betrachtenden unwillkürlich damit auseinander. Rosenberg verzichtet auf dekorative Beliebigkeit und setzt auf die emotionale Signalwirkung, die seine Werke ausstrahlen.

 

Monika Rutishauser, Imaging my place

Monika Rutishauser wird 1963 in Zürich geboren. Sie besucht von 1982-86 die Ecole Supérieure d’Art Visuel in Genf. 1987 und 1990 erhält sie Kunststipendien des Kantons Zürich. 1989 verbringt sie einen Aufenthalt in Paris, im Atelier des Kantons Zürich. Sie nimmt an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil.  Monika Rutishauser beschäftigt sich in ihrer Malerei vorwiegend mit Aspekten von Raum, Fläche, Farbe und Komposition. Erstaunlich ist, dass ihre bildlichen Lösungen konsequent gegenständlich sind. Sie reduziert die Räumlichkeit auf Flächen und eliminiert durch die Frontalansicht jegliche illusionistische Perspektive.

 

Toni Schorno, Landschaft

Toni Schorno wird 1932 in Wettingen geboren, wo er auch heute noch lebt. Nach Abschluss der Mittelschule in Stans bildet sich Schorno an der ETH Zürich zum eidg. diplomierten Apotheker aus. Diesem beruf bleibt ertreu. Unter seinen vielseitigen künstlerischen Neigungen siegt schliesslich das malen über Musik und Schauspielerei. Bevorzugte Technik ist die Ölmalerei, und zwar spontan, ohne Vorzeichnen. Meistens liefern Skizzen von Reisen in die vom Maler bevorzugten Mittelmeerländer sowie nach Ägypten, Russland, Irland, England, Belgien und Holland die Sujets. Motive aus der Zirkuswelt oder aus anderem aktuellem Anlass regen den Künstler zu spontanen Gestaltungen an. Die Malweise mit prägnanten Konturen erinnern an expressionistischen Vorbilder. 

 

Enrique Schriever, Waldrapp und Loeffler (Aquarell)

Enrique Shriever,  Ha Ha Ha (Aquarell)

Sabine Stenz, Feurige Impression A

Sabine Stenz, Faszination in Blau

 

 Armin Strittmatter, ohne Titel (Acryl)

Geboren in Lauchringen am Fuss des Schwarzwaldes (D). Armin Strittmatter stellt Werke in Galerien und öffentlichen Gebäuden in verschiedenen Ländern aus. Radio und fernsehen berichten regelmässig über seine künstlerischen Aktivitäten. Heute befinden sich werke in verschiedenen Privatsammlungen, Banken, Versicherungen und Kommunen. Sein Werk wird ausgezeichnet mit dem diplôme de Medaille d’Argent der Académie Française, Paris. Heute wohnt der Künstler in Gebenstorf AG.

 

Max Truninger, Litho (signiert)

*5.12.1910 Winterthur, † 23.9.1986 Zürich.  Maler, Lithograf und Werbegrafiker. Glasfenster und Textilkunst. Ateliermotive und Stillleben. Viele öffentliche Aufträge in Zürich. Gatte von Regina de Vries.

 

Martin Wanner, That’s it  (Mischtechnik)

Martin Wanner ist 1964 in Zürich geboren und in Wettingen aufgewachsen. Zwischen 1980 und 1987 lässt sich Wanner zum Dekorateur und Grafiker ausbilden. Seit 1988 ist er als freier Künstler tätig. 1989 reist er für einen halbjährigen Aufenthalt nach Australien. Ab 1989 besitzt er ein eigenes Atelier in Basel. 1990 bricht er zu einer Weltweise auf. 1992 weilt er für einen Stipendienaufenthalt in Paris. Seit 1994 arbeitet er in einem eigenen Atelier in Baden. Seit 2001 er auch als Komponist und Musikproduzent tätig.

 

 

Bruno Weber, Kinderkopf ( Farbholzschnitt)

Architekt, Bildhauer, Maler und Designer. Gestalter des Weinrebenparks bei Spreitenbach mit Toren, Säulen, Tieren und Fabelwesen aus Beton und Polyester.

Bruno Weber stammt aus einer kinderreichen Bauernfamilie. Die Eltern fördern schon früh seine Begabungen. Weber, ermuntert durch den Maler Max Gubler, besucht 1947–1949 die Kunstgewerbeschule in Zürich. Unterricht bei Johannes Itten und beim Bildhauer Ernst Gubler. Im Waldstück zur Weinrebe oberhalb Spreitenbachs erhält Weber vom Vater ein kleines Feldatelier; er arbeitet als Maler, Radierer und Lithograf.

Im Zusammenhang mit der Vergrösserung des Ateliers 1962 zum ersten Mal Auseinandersetzung mit Fragen der Statik. Lernt das Arbeiten mit Beton, der zu seinem wichtigsten Baumaterial wird. Als Architekt, Betonplastiker, Landschaftsgestalter und Möbeldesigner Autodidakt beginnt er, seinen ganzen Lebensraum umfassend zu gestalten. Der erste Bau bildet die Urzelle der weiteren Entwicklung zum Wohnatelier-, Turm- und Gartenbau. Er beginnt, den Wald des Grundstücks mit surrealen, begehbaren Tierfiguren und Toren zu durchsetzen. Mangels einer ausreichenden Baubewilligung kommt es 1974 zur Auseinandersetzung mit den Behörden. Dagegen erheben Sachverständige Einsprache. 1988 Erteilung einer generellen Baubewilligung: sämtliche bestehenden Werke werden legalisiert. 1976 und 1990 Gründung zweier Stiftungen zur finanziellen Unterstützung und zur Sicherung des Fortbestandes des Parkes und der Weiterarbeit. 1991 Platzgestaltung auf dem Uetliberg. 1992 Ausstattung des Schweizer Pavillons an der Expo in Sevilla. Es folgen Aufträge aus dem In- und Ausland zur Gestaltung öffentlicher Räume.

 

Annette Wells Talsi , Sky and Fossil (Mischtechnik)

Geboren in England, heute in Ennetbaden wohnhaft. Sie besuchte zwischen 1987 bis 1997 Kurse an den Winchester School of Art, England. Sie verfügt über den bachelor of Art in Fine Art Printmaking (Norvich School of Art) und den Master of Fine Arts (Nunversität Leeds). Im weiteren lässt sich Annette Wells Talsi in Finnland in Textilkunst ausbilden.

Die Künstlerin nimmt an Ausstellungen in Finnland, Deutschland, England, Frankreich, Schweiz teil. 1999 gewinnt die Künstlerin den 1. Preis im Concours annuel d’Art plastique transfrontalier in Divonne les Bains, Frankreich. 

 

Andy Wildi, Miss Salametti (Mischtechnik)

Andy Wildi, 1949 in Baden geboren, besucht die Kunstgewerbeschulen Zürich (F+F) und Basel, danach arbeitet er als freier Künstler in Baden, in der Ateliergemeinschaft Spinnerei in Wettingen und seit 1984 in Novaggio TI.
Ein Studienaufenthalt führt ihn nach England. Er ist drei Mal Träger des Eidgenössischen Kunststipendiums und schafft sich auch mit Auftragsarbeiten im öffentlichen Raum einen Namen. Seine Werke sind in bedeutenden Kunstsammlungen vertreten und regelmässig an Ausstellungen zu sehen.

 

 

Max Woodtli, Kiesmine B (Radierung)

 

 

Beat Zoderer, ohne Titel (Lithographie)

Beat Zoderer wird 1955 in Zürich geboren. Er lebt und arbeitet in Wettingen.  Nach 1990 stellt Zoderer sein Schaffen in vielen Ausstellungen in der Schweiz, in Deutschland und in New York aus. Seinê Bilder wurden bestimmt von einer vertikalen und horizontalen Ordnung und sind der konkreten Kunst nicht unverwandt. Diese Assoziation ist dem Künstler aufgrund deren Tradition und inhaltlicher Referenz willkommen, doch weiss er um die Illusion der in der Moderne propagierten universellen Veränderung von Leben durch Kunst. Scheinbar bleiben Arbeit und Ausführung einsehbar und kontrollierbar, doch benutzt Zoderer einen konstruktiv-konkreten Deckmantel, um ein raffiniertes und ironisch-hintergründiges Spiel zu treiben. Es kulminiert in Bildern und Objekten, die aus Büro- und „Lagerwaren“ wie Klebstreifen, Sichthüllen oder Schaumstoff hergestellt werden.